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Lehre

Die Anna Amalia Ganztagsgrundschule ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule. Somit ist der Wechsel an jede weiterführende Schule problemlos möglich.

Dem Unterricht liegen die Thüringer Lehrpläne für Grund- und Förderschulen zu Grunde und die Unterrichtsfächer entsprechen der Stundentafel des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Zudem wird der Thüringer Bildungsplan bis 10 Jahre berücksichtigt.

Jahrgangsübergreifende Stammgruppen

Kinder lernen miteinander und voneinander.

Sie lernen im eigenen Tempo in einer sicheren sozialen Umgebung. Dadurch ist der Aufbau stabiler Beziehungen zwischen den Schülern sowie zwischen Schülern, Lehrern und Eltern begünstigt.

Zwei-Pädagogen-Prinzip

In jeder Stammgruppe unterrichten Grund- und Förderschulpädagoge gleichberechtigt miteinander.

Der Unterricht wird gemeinsam von beiden Pädagogen geplant, durchgeführt und ausgewertet. Dadurch ist die Berücksichtigung der individuellen Lernvoraussetzungen und Lernziele eines jeden Schülers möglich.

Kleine Klassen

In unseren Stammgruppen lernen maximal 20 Schüler. 15-25% der Schüler haben ein sonderpädagogisches Gutachten beziehungsweise Förderbedarf.

Die kleinen Klassen sowie das Zwei-Pädagogen-Prinzip gewährleisten eine sehr individuelle Betreuung jedes Kindes und schaffen sehr gute Lernbedingungen.
Zudem erfahren die Kinder Geborgenheit und werden mit ihren Stärken und Schwächen in der Klasse wahrgenommen und gefördert.

Enge Zusammenarbeit von Pädagogen und Eltern

Im Interesse der Kinder finden zwischen Eltern und Pädagogen regelmäßige Dialoge über den Lern- und Entwicklungsstand des Schülers statt. Bei zusätzlichem Gesprächsbedarf ist es möglich, weitere Termine zu vereinbaren oder „Tür- und Angel- Gespräche“ über dringende Themen zu führen.

Die Ganztagsgrundschule Anna Amalia wurde aufgrund einer Initiative von Eltern gegründet. Daher ist im Konzept eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Pädagogen verankert. Die aktive Mitarbeit und Gestaltung des Schullebens durch die Eltern ist erwünscht. So betreuen neben Pädagogen auch Eltern die Nachmittagsangebote und die schuleigene Bibliothek wird ehrenamtlich betreut.

Inklusiver Unterricht durch offene Lernformen

Dem gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung liegt das jahrgangs- sowie fächerübergreifende Arbeiten zu Grunde.

Der überwiegende Teil des Unterrichtes findet in Stammgruppen statt, die sich aus Schülern aller vier Jahrgangsstufen zusammensetzen. Anhand der Arbeits- und Wochenpläne lernen die Kinder selbständig mit ihren Lernmaterialien.
Zusätzlich gibt es Kursunterricht. Hier werden die Schüler in kleinen jahrgangshomogen Gruppen unterrichtet.
Projekte, Stationsarbeiten und Werkstattunterricht finden zu verschiedenen Themen sowohl in den Stammgruppen, als auch in jahrgangshomogenen Gruppen statt.
Zudem ist der Förderunterricht ein fester Bestandteil des Stundenplanes. Hier erfahren leistungsstarke Schüler Herausforderungen und Kinder mit Lernbeeinträchtigungen Unterstützung.
Dieses breitgefächerte Angebot ermöglicht eine spezifische Vorbereitung und Durchführung des Unterrichts, wobei die individuellen Lernschwerpunkte eines jeden Schülers im Vordergrund stehen.

Leistungsbewertung

In dieser Schule erfolgt eine Leistungsbewertung ohne Ziffernnoten. Anstelle dessen wird der Leistungsstand der Schüler sehr ausführlich in Beobachtungsbögen festgehalten.

Die Schüler schreiben ihre Tests entsprechend ihres Tempos, wenn sie den entsprechenden Abschnitt im Arbeitsheft erreicht haben. Die verwendeten Schulmaterialien unterstützen dieses System.
Die Lehrer schreiben halbjährlich Lernentwicklungsberichte. Diese Zeugnisse sind sehr umfassend und zeigen ein detailliertes Abbild der schulischen und persönlichen Leistungen. Es werden sowohl Stärken, als auch Defizite benannt.
Parallel führen die Schüler eigene Lernentwicklungsmappen. Die Einschätzung der Lernfortschritte wird regelmäßig besprochen.